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Prag-Tschechien

5 Tage in Prag , 29.03.-02.04.2015 (Bericht/Fotos: Tanja Schedler)

Freundlich, charmant, historisch …

Eine Metropole mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern, die die Moderne mit Gebäuden im Stil der Gotik, des Barocks und des Jugendstils vereint. Eine historische Stadt geprägt durch Architektur, Kunst und multikulturellem Flair. Die besondere Ausstrahlung und die vielen Sehenswürdigkeiten wie die Burg, Kirchen, Museen, die Altstadt und die schöne Moldau locken jährlich viele Besucher aus aller Welt hierher.

Prag kann auf eine fast 1.000-jährige Geschichte zurückblicken. Man nennt sie auch die goldene Stadt oder die Stadt der hunderttausend Türme. Stundenlang kann man durch kleine romantische Gassen spazieren und die wunderbar restaurierten gotischen Kirchen, Paläste und üppigen Barockbauten bewundern.

Die Prager Burg thront majestätisch hoch über der Stadt. Am Haupteingang der Burg findet täglich um 12 Uhr die große Wachablösung statt. Beeindruckend ist auch die St. Veits-Kathedrale und nicht zu vergessen die berühmte Karlsbrücke.

Neben dem kulturellen Angebot gibt es auch viele Möglichkeiten zum Shopping und gemütliche Kaffeehäuser und Restaurants mit böhmischen und tschechischen Spezialitäten laden zum Verweilen ein. Es gibt allerdings nur wenig Angebote für Vegetarier. Abends muss man auch nicht zu Hause bleiben. Ein Besuch der Oper, eines Theaters oder eines Jazzclubs lassen den Abend ausklingen.

Fazit: Prag ist eine Stadt mit viel Geschichte und gemütlicher Ausstrahlung. Man spricht Englisch (manchmal auch Deutsch) und Touristen sind willkommen. Es lohnt sich ein 3-Tages-Kombiticket für Bus, Bahn, Tram und U-Bahn zu kaufen, welches schon ab dem Flughafen gültig ist (außer Airport Express Bus). Bei manchen Reisebüros in Deutschland kann man das Ticket schon mit der Übernachtung mitbuchen und bekommt es zusammen mit den Reiseunterlagen. Es gibt drei U-Bahn-Linien (A,B,C), die sehr übersichtlich sind. In der Stadt selbst gibt es immer wieder Schilder, die den Weg zu der nächsten Station weisen. Einziger Wermutstropfen war das Wetter. Mit 5-7 Grad und regnerisch leider nicht optimal. Ende Mai wäre wahrscheinlich ein besserer Reisetermin gewesen. Vielleicht kommen wir in 2016 wieder nach Prag – zum Marathon.

 

LISSABON-Portugal

5 Tage in Lissabon, 27.12.-31.12.2014 (Bericht/Fotos: Tanja Schedler)

Eine Stadt anders als erwartet. Altes und Neues in trauter Zweisamkeit …

Auf sieben Hügeln wurde sie erbaut und am tiefsten Punkt liegt der Fluss Tejo. Schon am Flughafen bemerkt man sofort, dass auch hier kräftig modernisiert wurde. Man muss sich keinesfalls hinter anderen internationalen Airports verstecken.

Dieser Eindruck bestätigt sich in der ganzen Stadt. Hochmoderne Gebäude neben restaurierten historischen Denkmälern. Kleine traditionelle Geschäfte und neue großzügig angelegte Einkaufstempel mit teuren Marken wie Boss, Prada, Gucci etc. im Angebot. Ein gut ausgebautes U-Bahn-Netz ergänzt durch kleine antike Straßenbahnen aus der guten alten Zeit. Staunend erlebt man ein harmonisches Stadtbild aus Alt und Neu mit vielen grünen Flächen.

Es gibt drei Gebiete, die man unbedingt besuchen sollte: Die Baixa (Unterstadt), die 1755 durch ein Erdbeben komplett zerstört wurde und dann in der Regierungszeit des Marques de Pombal wieder aufgebaut wurde; dann Alt-Lissabon rund um die Burg, das älteste Viertel mit engen verwinkelten Gassen und natürlich der Stadtteil Belém mit dem Torre de Belém, ehemals Wahrzeichen der Seefahrer, und dem Kloster Mosteiro dos Jerónimos, welches über einen Zeitraum von 100 Jahren gebaut wurde (1501-1601).

Daneben gibt es viele interessante Museen, Kirchen, Gedenkstätten und Gärten anzusehen, z.B. das Museo Nacional de Arte Antigua (mit Kunstwerken ab dem Mittelalter), die Basílica de Estrela gegenüber dem Garten Jardim de Estrela und nicht zu vergessen das beeindruckende Aquädukt Aqueduto das Águas Livras.

Fazit: Lissabon ist eine besondere Stadt, die mühelos Vergangenheit mit Zukunft kombiniert. Freundliche Menschen, im Dezember noch warmes trockenes Wetter (während unserem Aufenthalt zwischen 16 und 12 Grad) mit strahlend blauem Himmel. Touristen sind willkommen, es wird auch Englisch verstanden. Viele Angebote für Stadtrundfahrten, oder wer lieber alleine losziehen möchte, kommt mit dem gut ausgebauten Verkehrsnetz von U-Bahn, Bus und Straßenbahn auch überall hin. Bei etwas feuchtem Wetter sollte man allerdings die richtigen Schuhe dabei haben, denn die Gehwege sind in der gesamten Stadt gepflastert und werden dann ziemlich glatt. Und ein Hinweis für Vegetarier: Das Speisenangebot ist eher klein gehalten. Die Zeit verging sehr schnell, 5 Tage waren auch hier viel zu kurz ...

 

WIEN-Österreich

Ein Wochenende in Wien, 31.10.-02.11.2014  (Bericht/Fotos: Tanja Schedler)

Eigentlich braucht es keinen langen Text – Wien ist eine Stadt, an die man sich gerne erinnert

Stilvoll restaurierte Gebäude, wie in der guten alten Zeit der Sissi-Filme. Der besondere Charme ist allgegenwärtig.

In den drei Tagen waren wir viel unterwegs. Café Jelinek, Café Sacher (ein Stück Sachertorte und ein Melange-Kaffee), ukrainisches Essen, Spezialitäten aus Österreich, auf dem „Dachboden“ des 25-hours-Hotels (tolle Aussicht über Wien und ein leckerer Crémant), das Albertina Museum mit Ausstellungen von Joan Miró („von der Erde zum Himmel“) und eine gemischte Ausstellung („von Monet bis Picasso“ – u.a. mit Werken von Monet, Klimmt, Hundertwasser, Andy Warhol, Picasso und anderen namhaften Künstlern), die Wiener Hofreitschule, die Nationalbibliothek, die Hofburg und die Oper. Dann war das Wochenende leider schon viel zu schnell vorbei.

Werk von Joan Miró „Frauen und Vogel im Mondschein“Werk von Joan Miró „Frauen und Vogel im Mondschein“

Über die Sehenswürdigkeiten kann man ja bereits genug in diversen Reiseführern/-berichten lesen, deshalb möchte ich lieber darüber schreiben, dass man uns überall sehr freundlich begegnet ist, die Speisenangebote sehr vielfältig waren (auch Vegetarierer sind bestens versorgt) und das Preisniveau für eine Großstadt wirklich in Ordnung ist. Die Ausnahme waren Kaffee und Kuchen, z.B. ein Stück Sachertorte für 5,30 EUR.

Die gesamte Innenstadt ist sehr touristenfreundlich beschildert und die U-Bahn bringt einen im 6,5-Minuten-Takt von „A“ nach "B“ – am Wochenende sogar Tag und Nacht. Da kann man gut auf eigene Faust die Stadt ansehen. Zumal viele Sehens­würdigkeiten dicht zusammen liegen. Und Nachtschwärmer bleiben so auch mobil.

Fazit: Wien ist eine aufgeräumte saubere Stadt mit einem ansprechenden Ambiente und einem gut organisierten Netz von U-/S-Bahnen und Bussen. Es lohnt sich auf jeden Fall sich schon am Flughafen die „Wien-Karte“ (entweder für 48 oder für 72 Stunden) zu kaufen. Damit kann man in dieser Zeit U-Bahn und S-Bahn fahren so oft man will und wohin man will plus Vergünstigungen für viele Veranstaltungen, Museen und Stadtrundfahrten und ausführlichem Informationsmaterial. Kultur ist hier nicht nur ein Wort.

 


La Gomera - Kanarische Insel

06.-13.09.2014, ES-La Gomera/La Puntilla (Bericht: Tanja Schedler, Fotos: Tanja Schedler/Volker Duckstein)

Strahlend blauer Himmel, Meeresrauschen und  28 Grad ...

4,5 Std. Flug, 50 min. mit der Fähre von Teneriffa nach La Gomera und dann noch 1,25 Std. Busfahrt in den Westen der Insel. Unser Ziel ist La Puntilla im Valle Gran Rey - das Tal der großen Könige. Während der Fahrt in Serpentinen über die Berge bekommt man einen ersten Eindruck von der Vulkanlandschaft mit den tiefen Schluchten und von der vielfältigen farbenfrohen Vegetation. (Bananen-) Palmen (140.000! Palmen auf ca. 400 qm Inselfläche), Mangobäume, Avocado, Lorbeerbäume. Kleine Dörfer mit kleinen Häusern, die mit ihren bunten Farben an Kunstwerke von Hundertwasser erinnern. Der 39,84 qm große Nationalpark Garajonay ist seit 1986 Weltkulturerbe der UNESCO und besitzt den einzigen subtropischen Wald Europas. In La Puntilla angekommen sieht man als erstes den dunkelblauen wolkenlosen Himmel und hört die Wellen, die sich am schwarzen Sandstrand brechen. Auf der Insel gibt es nur wenige Badebuchten, da durch die Strömungen des Atlantiks der Sand meist weggespült wird und schwimmen durch die Unterströmungen gefährlich sein kann. Die Insel ist bekannt für ihre vielen gut beschilderten Wanderwege. Es werden allerdings auch geführte Wanderungen, organisierte Busfahrten sowie Bootsfahrten angeboten. Man kann Delfine, Wale und Meeresschildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, ohne die Tiere zu stören. Sie sind sogar mit dem Boot mit geschwommen. Der Tourismus spielt im Valle Gran Rey zwar eine große Rolle, aber es wurden hier keine "Touristenbettenburgen" gebaut, sondern man ist bestrebt, die Gebäude in das Landschaftsbild zu integrieren. Kleine flache Häuser, Solaranlagen und Recycling. Den Anstoß dazu gab der spanische Architekt und Künstler César Manrique, der die Inselbewohner immer wieder beeinflusste und sie davon überzeugen konnte, die Einzigartigkeit der Landschaft zu erhalten. Auch nach seinem Tod im Jahr 1992 sind seine Ideen und Gedanken nicht vergessen.

Fazit: Das Flair der ehemals deutschen Hippie-Kolonie aus den 80-ern ist auch heute noch teilweise sichtbar und versprüht einen besonderen Charme - Alternativ, ökologisch, vegetarisch und ein FKK-Strand in La Playa weisen auf die Lebensart dieser Zeit hin. Aktuell sind ca. 20 % der Bewohner im Valle Gran Rey aus Deutschland. Wer Ruhe, Entspannung und eine ursprüngliche Landschaft sucht, ist im Valle Gran Rey bestens aufgehoben.

 

Düsseldorf

Ein Tag in Düsseldorf, 17.08.2014 (Bericht/Fotos: Tanja Schedler)

Museum "Kunstsammlung", Königsallee, Fernsehturm …

Der Tag sollte mit einem guten reichlichen Frühstück beginnen. Im Reiseführer wurde das Bistro Zicke wärmstens empfohlen. Also auf in die Bäckergasse 5a. Und wir wurden nicht enttäuscht. Es war reichlich und es war gut. Für jeden etwas dabei. Man sollte allerdings früh dran sein. Denn so um 11 Uhr wurde der Platz drinnen knapp und draußen fing es an zu regnen. Nachdem wir nun ausgiebig gespeist hatten, war unsere nächste Station das Museum Kunstsammlung NRW. Hier wird internationale Kunst ausgestellt. Und wir waren zum richtigen Zeitpunkt da. Nämlich, sehr faszinierend, Tomás Saraceno - in orbit: Direkt unter der Glaskuppel, Dach des Gebäudes, ist die Rauminstallation des Künstlers befestigt. Konstruiert aus Stahlnetzen, in drei Ebenen  aufgespannt. Auf dem etwa 2.500 qm umfassenden Netzkunstwerk sind luftgefüllte Kugeln, von bis zu 8,50 m im Durchmesser, angeordnet. Wer mutig ist, kann auf der transparenten Installation laufen und sich auf den verschiedenen Ebenen frei bewegen. Schutzanzug und Stiefel werden zur Verfügung gestellt. Ansonsten eine bunt gemischte Ausstellung -  experimentelle Fotografien, Figuren, Fernsehinstallationen sowie der Inhalt von Frauen-Handtaschen verschiedener Altersgruppen. Im Anschluss an die Kunst liefen wir dann zur Königsallee. Viele Boutiquen, Preise ohne Limit. Designernamen, die aus der Presse bekannt sind. Im Vergleich zu Saarbrücken glaubt man sich in einem Paralleluniversum der Mode zu befinden. Fast war dann Tag schon vorbei. Aber es war noch Zeit, um den Rheinturm zu besuchen. Mit 240,50 m ist er das höchste Bauwerk Düsseldorfs und bietet einen fantastischen Ausblick und ein Restaurant, welches sich in einer Stunde einmal komplett dreht.

Fazit: Düsseldorf ist eine moderne aufgeschlossene Stadt am Puls der Zeit. Architektur, Kunst, Kultur und Glamour. Feine Gastronomie und nettes Servicepersonal. Man benötigt allerdings mehr als einen Tag.

 

 

Impressionen Prag 2015

Bildergalerie

Prag - BurgPrag - Burg

Prag - AltstadtPrag - Altstadt

 

 

Impressionen Lissabon 2014

 

 

 Impressionen Wien 2014

Ausblick vom Dachboden des 25-hours-HotelAusblick vom Dachboden des 25-hours-Hotel

 

 

 Wien, Albertina MuseumWien, Albertina Museum

 

 

Wien, Café SacherWien, Café Sacher

 

 

 

 

Impressionen La Gomera 2014

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen Düsseldorf 2014

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