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Zillertal in Österreich

Veröffentlicht am 18.05.2015

7 Tage im Zillertal , 09.05.-15.05.2015 (Bericht/Fotos: Tanja Schedler)

Die Region um Fügen nennt sich die "Erste Ferienregion im Zillertal" und wirbt mit dem breitesten Tal und den meisten Sonnenstunden.

Tatsächlich bieten sich hier sehr viele Möglichkeiten: Wanderungen/Mountainbiken im Tal und auch in den Bergen (über 1.000 km Wanderwege und 850 km Rad- bzw. Mountainbike-Wege), Freibäder/Badeseen/Erlebnistherme, Naturhochseilgarten, Paragliding, ein Golfplatz und viele Sehenswürdigkeiten.

Mit der Gondelbahn Spieljochbahn in Fügen erreicht man u.a. das höchst gelegene Schaubergwerk Österreichs (bitte informieren Sie sich über die Betriebszeiten der Bahn – im Mai waren viele Gondelbahnen noch nicht geöffnet).
Ein absolutes Erlebnis ist der Hintertuxer Gletscher, der ganzjähriges Skifahren ermöglicht und welcher ausgezeichnet wurde als das beste Gletscherskigebiet weltweit. Skifahrern und Snowboardern werden auf mehr als 60 Kilometern Piste alle Schwierigkeitsstufen angeboten.

Mit der Gondelbahn bzw. Sessellift kann man bis zum Natur Eis Palast in 3.250 m hinauffahren. Dort werden Führungen zwischen 45 Minuten und 2 Stunden angeboten. Wir sind allerdings nur bis zum 2. Berg hochgefahren, da eine Fahrt im Sessellift bei 1° C für mich nicht so das Richtige war. Aber das Panorama der 2. Bergstation war auch nicht schlecht und der Gletscher mit den Skifahrern zeigte uns eine perfekte Winterwelt.

Hintertuxer GletscherHintertuxer Gletscher

Ganz in der Nähe von Fügen liegt die Olympiastadt Innsbruck. Auf dem Bergisel wurde 1925 die erste Ski-Sprungschanze errichtet und im Rahmen der Olympischen Spiele 1964 und 1976 wurde dort das olympische Feuer entzündet. Die Sprungschanze ist u.a. bekannt geworden durch die Internationale Vierschanzentournee. Auch in Innsbruck kann man einige schöne Orte besuchen, u.a. Schloss Ambras mit seinem 20 Hektar großen Park, welcher zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt zählt; der Stadtturm, der mit seinen 51 Metern Höhe neben dem Goldenen Dachl und der Annasäule ein weiteres Wahrzeichen von Innsbruck ist; der Botanische Garten wurde 1906 gekauft und 1911 eröffnet. Er gehört zum Institut für Botanik der Universität Innsbruck.

Empfehlenswert ist auch ein Ausflug an den Achensee. Je nach Stelle ist er bis zu 133 m tief und der größte See Tirols. Das kristallklare Wasser ist von hervorragender Qualität. Die Wassertemperatur ist jedoch, wie bei einem Gebirgssee zu erwarten, niedrig und liegt meist um die 20° C. Aufgrund seiner Größe und den optimalen Windverhältnissen ist er für Segler und Surfer ideal. Für Wanderer oder Radfahrer bietet sich der ca. 23 km lange Rundweg um den See an. Bildergalerie

Fazit:
Das Zillertal bietet viele Möglichkeiten für Wanderer, Radfahrer und Familien mit und ohne Kinder. Sehr gut beschilderte Wege, Gondelbahnen, Wasser, Täler und Berge, Kühe u.v.m – ein Mekka für Naturliebhaber. Anfang Mai hatten wir bereits gutes Wetter mit warmen Temperaturen. Allerdings wie schon oben im Text erwähnt, fahren noch nicht viele Gondelbahnen (auch die Spieljochbahn war nicht in Betrieb). Kulinarisch erwartet den Gast ein gutes Angebot an österreichischen Speisen auf normalem Preisniveau und für Vegetarier gibt es meist auch Speisenangebote, u.a. die bekannten Knödelspezialitäten. Touristen sind willkommen und werden freundlich aufgenommen. Wer vom Alltag mal abschalten will, ist hier richtig.

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