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La Gomera - Kanarische Insel

Veröffentlicht am 13.09.2014

06.-13.09.2014, ES-La Gomera/La Puntilla (Bericht: Tanja Schedler, Fotos: Tanja Schedler/Volker Duckstein)

Strahlend blauer Himmel, Meeresrauschen und  28 Grad ...

4,5 Std. Flug, 50 min. mit der Fähre von Teneriffa nach La Gomera und dann noch 1,25 Std. Busfahrt in den Westen der Insel. Unser Ziel ist La Puntilla im Valle Gran Rey - das Tal der großen Könige. Während der Fahrt in Serpentinen über die Berge bekommt man einen ersten Eindruck von der Vulkanlandschaft mit den tiefen Schluchten und von der vielfältigen farbenfrohen Vegetation.

 

(Bananen-) Palmen (140.000! Palmen auf ca. 400 qm Inselfläche), Mangobäume, Avocado, Lorbeerbäume. Kleine Dörfer mit kleinen Häusern, die mit ihren bunten Farben an Kunstwerke von Hundertwasser erinnern.

Der 39,84 qm große Nationalpark Garajonay ist seit 1986 Weltkulturerbe der UNESCO und besitzt den einzigen subtropischen Wald Europas. In La Puntilla angekommen sieht man als erstes den dunkelblauen wolkenlosen Himmel und hört die Wellen, die sich am schwarzen Sandstrand brechen. Auf der Insel gibt es nur wenige Badebuchten, da durch die Strömungen des Atlantiks der Sand meist weggespült wird und schwimmen durch die Unterströmungen gefährlich sein kann. Die Insel ist bekannt für ihre vielen gut beschilderten Wanderwege. Es werden allerdings auch geführte Wanderungen, organisierte Busfahrten sowie Bootsfahrten angeboten. Man kann Delfine, Wale und Meeresschildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, ohne die Tiere zu stören. Sie sind sogar mit dem Boot mit geschwommen. Der Tourismus spielt im Valle Gran Rey zwar eine große Rolle, aber es wurden hier keine "Touristenbettenburgen" gebaut, sondern man ist bestrebt, die Gebäude in das Landschaftsbild zu integrieren. Kleine flache Häuser, Solaranlagen und Recycling. Den Anstoß dazu gab der spanische Architekt und Künstler César Manrique, der die Inselbewohner immer wieder beeinflusste und sie davon überzeugen konnte, die Einzigartigkeit der Landschaft zu erhalten. Auch nach seinem Tod im Jahr 1992 sind seine Ideen und Gedanken nicht vergessen.

Fazit: Das Flair der ehemals deutschen Hippie-Kolonie aus den 80-ern ist auch heute noch teilweise sichtbar und versprüht einen besonderen Charme - Alternativ, ökologisch, vegetarisch und ein FKK-Strand in La Playa weisen auf die Lebensart dieser Zeit hin. Aktuell sind ca. 20 % der Bewohner im Valle Gran Rey aus Deutschland. Wer Ruhe, Entspannung und eine ursprüngliche Landschaft sucht, ist im Valle Gran Rey bestens aufgehoben.

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