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34. Frankfurt Marathon

Veröffentlicht am 28.10.2015

am 25.10.2015 in DE-60486 Frankfurt am Main (Bericht/Fotos: Tanja Schedler)

Temperaturen um die 15 Grad Celsius, bewölkter Himmel und kaum Wind waren ideale Bedingungen für einen guten Lauf. Und es gab einige sensationelle Ergebnisse.

Den ersten Platz bei den Männern belegte der erst 24-jährige Äthiopier Sisay Lemma. Beim Dubai-Marathon war er schon schnell unterwegs (2:07:06). In Frankfurt konnte er sich noch verbessern und lief nach 2:06:26  im Ziel ein. Nach eigener Aussage würde er gerne bei Olympia 2016 mit dabei sein und für Äthiopien beim Marathon starten.

Den ersten Platz bei den Frauen erreichte die Äthiopierin Gulume Tollesa mit einer Zeit von 2:23:12. Nach einem spannenden Zweikampf lief sie nur einen Schritt vor Dinknesh Mekash in die Festhalle ein. Ihr Sieg war eine echte Überraschung, da sie eigentlich nicht zum engeren Favoritenkreis gezählt hatte.

Arne Gabius aus Tübingen, der hier in Frankfurt im letzten Jahr sein grandioses Marathondebüt gab, hatte in diesem Jahr angekündigt, dass es sein Ziel wäre, neuen Deutschen Rekord zu laufen. 1988 ist Jörg Peter in  Tokio die Marathonstrecke in 2:08:47 Stunden gelaufen und seitdem war kein Deutscher mehr schneller. Wird Arne es schaffen? Ja, er wird. Der 34-jährige kam als Vierter nach 2:08:33 Stunden ins Ziel – damit erreichte er neue Deutsche Bestmarke, wurde Deutscher Meister und qualifizierte sich für Olympia 2016 in Rio. Eine erstaunliche Leistung, da Arne Gabius eigentlich bisher mehr als Kurstreckenläufer unterwegs war. Anfang des Jahres holte er sich noch den deutschen Rekord über 5.000 m in der Halle mit einer Zeit von 13:27,53 Minuten.

 

Lisa Hahner hat nach längerer Verletzungspause wieder eine super Leistung gezeigt. Sie erreichte als beste deutsche Läuferin Platz sechs und wurde Deutsche Meisterin. Sie lief die 42,195 km in 2:28:39 Stunden, verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit deutlich (vgl. 2:30:17 in Frankfurt 2013) und verpasste nur knapp die Qualifizierung für Olympia.

Auch Volker Duckstein hatte einen Grund zum Jubeln. Er wollte unter 3:30:00 zu laufen und erreichte tatsächlich bei seinem 20. Marathonlauf seine neue persönliche Bestzeit als er nach 3:28:17 Stunden die Ziellinie überquerte. „Das intensive Training hat sich ausgezahlt“, sagte er nach dem Rennen und war sichtlich zufrieden.

Fazit: Mehr als 20.000 Starter/-innen, Internationale Top-Athleten, viele Bestzeiten, ein neuer Deutscher Rekord. In diesem Jahr zeigte sich der Frankfurt Marathon als eine sehr interessante Veranstaltung. Ein Dankeschön an die Organisatoren und die vielen freiwilligen Helfer.
Der Frankfurt-Marathon wurde erneut ausgezeichnet mit dem Gold-Label des Internationalen Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF). Er gehört somit zu den 28 wichtigsten Marathonrennen der Welt.


BILDERGALERIE

 

 

Ergebnisse Marathon:

Männer:

1. Sisay Lemma aus Äthiopien in 2:06:26
2. Lani Rutto aus Kenia in 2:06:34
3. Alfers Lagat aus Kenia in 2:06:48
4. Arne Gabius aus Tübingen in 2:08:33 (Zeit aus 2014 - 2:09:32)
44. Julian Flügel aus Roth in 02:21:32 (Zeit aus 2014 - 02:14:20)

 

Frauen:

1. Gulume Tollesa Chala aus Äthiopien in 2:23:12
2. Dinknesh Tefera aus Äthiopien in 2:23:12

3. Koren Yal aus Äthiopien in 2:23:52
6. Lisa Hahner aus 2:28:39
12. Mona Stockhecke aus Hamburg in 2:33:54 (Zeit aus 2014 - 2:33:50)

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